Rückblick 13. Sternfreundetreffen Harz

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    Das diesjährige Sternfreundetreffen fand vom 26. bis 29. März 2015 in Todtenrode statt, also eine Woche später als geplant, denn am 20. März stand ja die langersehnte Sonnenfinsternis auf dem Programm, und das bei schönstem Wetter. Und so hatten wir erstmalig zum SFTH leider weniger Glück mit der Nachtbeobachtung. Es war meistens bewölkt, nur tagsüber zeigte sich dann hin und wieder die Sonne und ließ uns mit der Offenbarung  einer Riesenprotuberanz die Gewaltigkeit ihrer Kraft erkennen.

     

     

     

    Bereits vor dem Früh-stück konn-ten wir am Freitag eine riesige Son-nenprotube-

    ranz im H-alpha beob-

    achten.

     

     

    Die Freitagsexkursion ging ins Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) nach Gaters-leben. Die wenigsten  Hobbyastronomen haben damit gerechnet, wie spannend eine Führung durch die erste deutsche Genbank sein kann.

    Nach einer kleinen Stärkung im Helsunger Krug ging es  nach Westerhausen.

     

     

     

    Karl-Heinz Mau erzählte uns am Kamelfelsen viel Interessantes über diese heidnische Kultstätte und zeigte uns unter anderem die zwischen 1,30 bis 1,40 m im Durchmesser großen Sonnen-scheiben.

     

     

     

     

    Nach so viel Wissen und Natur hatten wir uns das abendliche Spanferkel mehr als verdient.

    Wegen anhaltender Bewölkung wurde noch bis tief in die Nacht gemütlich gefachsimpelt.

     

     

    Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vorträge, und die waren auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreich und unterhaltsam. Klaus Rockmann berichtete über die SOFI auf den Färöer-Inseln, René Neumann zeigte uns den Himmel über Australien, Robert Brunnengräber gab uns Hinweise für Beobachtungszeit am VLT, Thomas Grau faszinierte mit seinem Enthusiasmus bei der Meteoritensuche, Bernd Gährken beeindruckte mit seinen Planetenfotos im Methanband und Eike Bickel stellte Astrofotos mit einer Remotesternwarte in Frankreich vor.

     

    Den Abend füllten interessante Gespräche und natürlich die live-Umstellung der Sommerzeit aus.

    Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen. Schnell war das schöne Wochenende vorbei. Aber es hat Spaß gemacht!

    Wir sehen uns dann im nächsten Jahr wieder.

                                                                                                                       


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